Aufgepasst! Ford – alles, was Du wissen musst!

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Marke: Ford
Logo: Eine blaue Ellipse mit dem weißen Schriftzug Ford.
Gründer: Henry Ford
Gründung: 16. Juni 1903
Hauptsitz: Michigan, USA
Tochterunternehmen: Lincoln, Quick Lane
Mitarbeiterzahl: 53.000
Website: www.ford.de

Henry Ford revolutionierte die Serienproduktion mit der Perfektionierung der Fließbandarbeit. Auch heute noch steht die Marke Ford für ausgefeilte und preislich attraktive Autos. Von dem wahren Platzwunder im Kofferraum, dem Focus Kombi, bis hin zum sportlich kleinen Fiesta bietet Ford ein breites Angebot für fast jeden Bedarf.

Was gibt es sonst noch Spannendes über den Autohersteller zu wissen und was hat sich das amerikanische Unternehmen für die nächsten Jahre vorgenommen?

Woher stammt der Name Ford?

Die Ford Motor Company wurde von Henry Ford im Jahr 1903 gegründet. Der Name der Marke geht auf den Gründer Henry Ford zurück.

Die Bedeutung des Ford Logos

Das Logo besteht aus einer dunkelblauen Ellipse mit silbernem Rand. In der Mitte befindet sich der Schriftzug „Ford“. Bei der Gründung gab es vorerst kein Firmenlogo. Das Logo soll auf das Jahr 1904, ein Jahr nach der Firmengründung, zurückgehen. Eine Theorie ist, dass der Ingenieur und Designer Childe-Harold Willis den heutigen Schriftzug im Logo entwarf. Er zielte darauf ab, mit einem Markenlogo die Bekanntheit der Marke zu erhöhen.

1907 kam es zu einer Abänderung des Logos in eine ovale Form, über die Jahre wurde das Logo temporär stark verändert. So diente etwa zeitweise ein Dreieck mit Flügeln als Firmenlogo.

Ab 1912 blieb man der ovalen Form wieder treu. 1928 kam das erste Logo auf das Fahrzeug Model A. Im zweiten Weltkrieg galt das Ford Logo als verboten und findet sich erst ab 1975 wieder serienmäßig auf allen Fahrzeugen.

Die Geschichte von Ford

1903 – der Beginn der Geschichte von Ford

Die Gründung der Ford Motor Company durch Henry Ford findet seinen Anfang im Jahr 1903. Die Gründung von Ford war bereits der zweite Versuch Henry Fords in die Selbstständigkeit. Sein erstes eigenes Unternehmen, die Detroit Automobile Company, verließ er nach internen Unstimmigkeiten. Henry Ford hatte es sich zum Ziel gesetzt, ein Auto zu bauen, welches für die Mehrheit der Bevölkerung erschwinglich ist. Aus diesem Grund verließ er auch seine erste Firma, da hier die Investoren William Murphy und Lemuel Bowen ihren Fokus im höherpreisigen Segment sahen. Ford erstes Unternehmen wurde später von Henry M.Leland übernommen und ist heute unter dem Namen Cadillac ein weltweit bekannter Begriff.

Henry Ford stieg aus diesem Geschäft aus und gründete am 16.06.1903 in Michigan die Ford Motor Company. Bei den Namen für seine ersten Fahrzeugmodelle richtete sich Ford an Buchstaben. Anfangs wurden nur wenige Autos produziert. Diese waren die Modelle A, C und AC. Nach den ersten Startschwierigkeiten besann sich Henry Ford darauf im Jahr 1904 in Detroit die Piquette Avenue Plant zu bauen. Hier entstand 1908 das Modell T. Dieses Modell war ein wahrer Kassenschlager und sorgte dafür, dass Ford bereits 1910 weiter expandieren konnte.

Durch die Perfektionierung der Fließbandproduktion im Jahr 1913 konnten die Stückzahlen deutlich gesteigert werden. Die Fertigungsstraße war nach einem alten Konzept von Eli Whitney aufgebaut und sorgte mit angelernten Kräften dafür, zügig und kostensparend zu produzieren. Die jeweilige Montagezeit verringerte sich so von 12 auf nicht einmal 2 Stunden.

Das Modell T war so beliebt, dass im Jahr 1918 über 50 % aller Fahrzeuge in den USA ein Modell T waren. Die Gesamtzahl der verkauften Modell T Fahrzeuge wurde erst in den 70ern vom VW Käfer überstiegen.

1919 – Edsel Ford steigt in das Geschäft seines Vaters ein

Edsel Ford, der Sohn von Henry Ford folgte seinem Vater 1919 an die Konzernspitze. Um das Ziel eins günstigen Fahrzeugs für alle Klassen zu erreichen, wurden die Fahrzeuge nur in schwarz ohne Sonderausstattung angeboten. Andere Firmen boten jedoch bereits Autos in unterschiedlichen Farben und höherwertiger Ausstattung. Ford dachte zukunftsorientiert und erschloss sich ein zweites Standbein mit der Traktorenproduktion.

Unter dem Namen Fordson (Henry Ford and Son) erweiterte der Autohersteller somit ab 1917 sein Segment. Ab 1964 wurden die Fordson-Traktoren unter dem Namen Ford produziert. Später wurden die Landmaschinenhersteller New Holland und Versatile dazugekauft. 1991 wurde die Sparte der Landmaschinen an Fiat verkauft.

Ford in den 1940ern und 1950ern

In Michigan eröffnete Ford Anfang der 40er Jahre die Willow Run Factory. Hier wurden Bombenflugzeuge des Typs B-24 Liberator produziert. 1945 wurde die Flugzeugsparte eingestellt und das Werk von der Firma Kaiser Motors übernommen. Ford erkannte die Zeichen der Zeit und gründete 1951 ein wissenschaftliches Labor in Michigan zur Grundlagenforschung.

Der Lohn hierfür blieb nicht aus, denn 1964 landete das Ford Research Lab einen Durchbruch mit der neuen Erfindung der supraleitenden Quanteninterferenzeinheit SQUID.Im Jahr 1955 folgte die Abänderung der Unternehmensform von Ford in eine Aktiengesellschaft. Produziert wurden nun auch Nutzfahrzeuge wie der Kleintransporter Transit, der von 1953-1961 hergestellt wurde.

Ford von 1960 bis heute

1961 erwarb der Autohersteller das Unternehmen Philco, einen Elektrogeräte- und Fernsehgerätehersteller. 1975 wagte sich Ford an die Produktion eines Schwerlastwagen-Typs, dem Ford Transcontinental. Ende der 80er Jahre wurde die Lastwagenrpoduktion jedoch eingestellt und ist bis heute in Europa nicht mehr vertreten.

Im Jahr 1989 übernahm Ford die Firma Jaguar. Zehn Jahre später, im Jahr 1999, gingen sowohl die PKW Sparte, als auch die Markenrechte von Volvo an Ford über. Das Tochterunternehmen Ford Aerospace wurde hingegen 1990 an die Loral Corporation abgestoßen. Der heutige Konzern erwarb im gleichen Jahr eine 10,8 % Beteiligung an Cummins Engine.

Das Jahr 2000 war für den Autohersteller hingegeben kein gutes Jahr und das Unternehmen geriet aufgrund eigener Verfehlungen in Schieflage, was sich noch über Jahre hinziehen sollte. Die Fokussierung von Ford auf seine Sparten SUV (Explorer) und Pick-up (F-Serie) führten dazu, dass kompakte PKWs hinlänglich vernachlässigt wurden. Andere Hersteller waren in diesem Bereich weiter und drängten Ford in den Hintergrund. Diese Problematik wurde offenbar zu spät erkannt. Hinzu kam die Tatsache der steigenden Benzinpreise, was den Absatzmarkt für große Fahrzeuge und Geländewägen schwierig machte.

In Folge wurde ein 11 Milliarden US Dollar teures Sanierungsprogramm umgesetzt, wobei 44.000 Arbeitsplätze restlos gestrichen werden mussten. Ein neu entwickeltes Modellprogramm sollte Ford den Weg zu sparsamen Fahrzeugen ebnen. Auch im SUV Bereich wollte Ford von schweren Geländewagen abkommen und leichte Crossover Modelle wie den Edge oder Freestyle absetzen.

2007 ging es daraufhin endlich wieder bergauf und auf dem umsatzstarken US-Automobilmarkt stand er auf Platz 3, hinter General Motors und Toyota. 2008 entwickelte Ford ein neues Abfindungsprogramm, in dessen Rahmen nochmals 13.000 Arbeitsplätze gestrichen wurden. Das Ergebnis der Umstrukturierung und Neuausrichtung konnte sich sehen lassen.

2010 konnte Ford einen Überschuss von über 2 Milliarden US Dollar im ersten Quartal für sich verbuchen. Der Marktanteil steigerte sich auf 2,7 Prozent und lag mit 16,6 Prozent nun vor dem insolventen General Motors-Konzern. Aufgrund der guten Geschäftslage und schütte der Konzern 2011 zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder Dividenden aus. Der 31.08.2012 war für Ford ein weiterer Grund zum Feiern. Das 350-millionste Auto rollte in Form eines roten Focus vom Band.

Ford Deutschland

Am 18.08.1925 wurde die Ford Motor Company AG in Berlin gegründet. 1930 wurde der Unternehmenssitz nach Köln verlegt und der Firmenname 1939 in Ford-Werke AG abgeändert. Nachdem Ausschluss von Minderheitsaktionäre 2002 erwarb die Ford Deutschland Holding GmbH mit über 95 % Anteil fast alle Ford-Werke-AG-Aktien.

Im November 2004 wurde die Rechtsform in Ford-Werke GmbH umgewandelt. Bisher wurden in Deutschland über 40 Millionen Fahrzeuge produziert. Der Autohersteller hat in Deutschland Niederlassungen in Köln-Niehl, Köln-Merkenich, Saarlouis und Aachen.

Die Autos von Ford

Ford bietet ein bereits Segment an preislich attraktiven Fahrzeugen für die verschiedensten Zielgruppen. Kleinwagen und Mittelklassewagen stellen im PKW Bereich das Kerngeschäft dar. Daneben gibt es aber auch Van Modelle, Nutzfahrzeuge, SUV’s und Sportautos.

Neuwagen

Einen Neuwagen kannst Du online über die Homepage oder bei einem Ford Vertragspartner kaufen. Ford bietet auf seiner Internetseite wechselnde Aktionsangebote für bestimmte Modelle, die einen attraktiven Preiserlass versprechen, so dass sich ein Blick in die Angebotsliste auf jeden Fall lohnt.

Die Preise für einen Ford Neuwagen variieren stark nach Modell, Ausstattung und verwendetem Motor. Der neue Focus ist ohne Sonderausstattung beispielweise ab 15.990 € zu haben.

Der Ford Konfigurator

Mit Hilfe des Ford Konfigurators kannst Du Dir Dein Auto bequem von zu Hause aus erträumen und gemäß Deinen Wünschen ausstatten. Der Ford Konfigurator ist in sieben Schritte unterteilt:

  • Modell & Modellvariante
  • Karosserie
  • Motor &Getriebe
  • Außenfarbe
  • Polster
  • Optionen
  • Zusammenfassung

Im Anschluss geht es weiter zur Zahlung. Neben einem Barkauf ist auch eine Finanzierung über die Ford Bank oder ein Fahrzeugleasing möglich.
Ein Ford Neuwagen kann wahlweise geliefert oder ab Werk abgeholt werden. Die Abholung ab Werk senkt den Kaufpreis.

Jahreswagen

Jahreswagen sind bei Ford etwas Besonderes. Neben der Mitarbeiter-Gebrauchtwagenbörse gibt es bei Ford auch die Möglichkeit, einen Mitarbeiter-Jahreswagen direkt an der Produktionsstätte in Köln oder Saarlouis zu kaufen. Die Jahreswagenbörse findet mehrmals jährlich statt. Ein Mitarbeiterfahrzeug ist gut gepflegt, Die Ford Mitarbeiter-Jahreswagen werden mehrmals jährlich direkt an den Produktionsstätten in Köln und Saarlouis verkauft. Alternativ stehen über die Mitarbeiter-Gebrauchtwagenbörse aktuelle Jahreswagen zum Kauf zur Verfügung.

Gebrauchtwagen

Gebrauchtwagen kannst Du über die Ford Gebrauchtwagenbörse online kaufen. Alternativ lohnt sich auch ein Blick Ford Gebrauchtwagen in bekannte Portale wie autoscout24 oder mobile.de. Gebrauchtwagen Angebote finden sich zudem auch regelmäßig als private Anzeige in Printmedien. Die eigene A1-Ford Premium Gebrauchtwagenbörse bietet Dir ebenfalls ein breites Angebot an Gebrauchtwagen . Ein Premium Gebrauchtwagen bringt viele Vorteile mit sich:

  • umfangreiches Angebot
  • geprüfte Fahrzeuge
  • max. 5 Jahre alte Autos mit Max. 120.000 km
  • 12-60 Monate Garantie
  • Ford Assistance Mobilitätsgarantie
  • Probefahrt
  • finanzierbar
  • 30 Tage Umtauschrecht

Beliebte Ford-Modelle

Neben Klassikern wie dem Focus oder dem Fiesta finden sich in der Ford Produktpalette auch einige unerwartete Überraschungen…

Ford Mustang

Der Mustang ist einer der großen Stars unter den Sportwägen. Das starke, kraftvolle Aussehen gepaart mit feinster Technologie und jeder Menge Power unter der Motorhaube vereint all das, was begeisterte Mustang Liebhaber an dem Liebhaberstück zu schätzen wissen. Das Design des Ford Mustang kommt mit schmalen LED-Scheinwerfern, einem markanten Heck und einer schnittigen Frontausführung daher. Ein starker V8-Motor bringt den Mustang auf Touren. Das Interieur ist modern und bietet auf Wunsch jegliche erdenkliche digitale Ausstattung. Seit 1964 steht der Mustang für Freiheit und Fahrspaß. Die Preise beginnen bei 39.500 €.

Ford Fiesta

Das kleine Kraftpaket – der Fiesta. Die aktuelle Modellreihe hat ein ausgereiftes und sportliches Design und auf Wunsch einen digital vollausgestatteten Innenraum. Mit dem „Style your Fiesta“ Paket kann der Ford Fiesta sehr individuell gestaltet werden. Unter anderen ist ein 675 Watt Sound System mit 10 Lautsprechern oder das Kommunikations- und Entertainmentsystem Sync 3 Sterne verfügbar. Der Fiesta ist in den Varianten Fiesta ST-Linie, Fiesta Vignale, Titanium und Active, Trend & Cool & Connect zu haben. Der Fiesta kostet ab 12.950 €.

Ford Kuga

Der kleine SUV aus dem Hause Ford wartet in der aktuellen Modellreihe mit einer sensorgesteuerten Heckklappe, einem Infotainmentsystem und einem Abstandstempomat auf. In der Dieselvariante verbraucht er Kuga nur durchschnittlich 5,2 Liter, was ihn umweltbewusst und günstig im Verbrauch macht. Fahrvergnügen bringen wahlweise ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder eine Automatikschaltung. Optisch hat der Kuga trotz seines SUV Typs nichts mit einem schweren Geländewagen gemein, sondern wirkt dank des modernen und schnittigen Charakters auch in der Stadt nicht deplatziert. Die Preise für den Ford Kuga beginnen bei 23.300 €.

Ford Focus

Der neue Focus schließt sich wohl der überdurchschnittlichen Erfolgsgeschichte der Vorgängermodelle an. Innovatives Design und eine große Auswahl an Assistenzsystemen nebst moderner Technologie überzeugen in Punkten wie Sicherheit, Komfort und Attraktivität. Beim Design setzt Ford auf ein klares, deutliches Außendesign. Der Innenraum wirkt großzügig und komfortabel. Ein großer Infotainment Bildschirm rundet die moderne Optik optimal ab. Der Ford Focus ist wahlweise mit einem Sechs-Gang/Acht-Gang-Schaltgetriebe oder einem Automatikgetriebe verfügbar. Die Preise für den Focus beginnen bei 15.990 €.

Wann kommt der neue Ford?

Ford bringt ab nächstem Jahr eine Neuauflage des Transit heraus. Auch der Transit Custom Nugget und der Transit Custom Plug-in Hybrid sollen in einer neuen Form erscheinen. Zudem steht der Pick-up Ranger zur Neuauflage bereit. Auch der Mondeo wird von vielen treuen Fans bereits heiß erwartet. Eine wahre Ikone wird zudem mit dem Offroad-Wunder Bronco wiedergeboren. Wie viele große Hersteller setzt auch Ford künftig verstärkt auf Elektroantrieb und bring 13 neue Fahrzeuge mit Elektroantrieb in den Handel. Der F-150, der Transit und der Mustang werden künftig auch als Plug-in-Hybrid verfügbar sein.
Alles über aktuelle Neuerscheinungen findest Du auf Autobild.

Was kostet ein Ford?

Der günstigste Ford ist der Ford Ka+ als wahrer Preisschlager. Der kleine Flitzer ist als Neuwagen in der Grundausstattung bereits ab 9.900 € erhältlich.

Der mit sehr großem Abstand teuerste Wagen ist der Ford GT. Der heiße Sportwagen mit über 656 PS wird nur mit einer limitierten Stückzahl von 250 Stück jährlich hergestellt. Er kostet ab 550.000 €. Der GT wird also für die meisten ein Traum bleiben.

Im „Normalpreissegment“ ist der Westfalia Nugget Plus mit einem Grundpreis von 59.274 €. Der Van lässt sich in wenigen Schritten zum Reisemobil umbauen.

Fazit

Ford ist das, was Henry Ford sich zeitlebens gewünscht hat. Attraktiver Fahrspaß zum bezahlbaren Preis. Das Angebot an Fahrzeugvarianten ist im Herstellervergleich sehr groß. Vom Kleinwagen bis hin zum umbaubaren Van oder dem begehrten und fast unbezahlbaren Sportwagen hat der Autohersteller eine wirklich sehenswerte Auswahl an attraktiven Fahrzeugen.

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