Marke: Porsche
Logo: Landeswappen des Volksstaates Württemberg, Stuttgarter Wappentier, Schriftzüge Porsche und Stuttgart
Gründer: Ferdinand Porsche
Gründung: 1931
Hauptsitz: Zuffenhausen
Tochterunternehmen: Porsche Consulting GmbH, Porsche Dienstleistungs GmbH, Porsche Engineering Group GmbH, Porsche Financial Services GmbH, Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft mbH, Porsche Werk Leipzig GmbH, MHP Management- und IT-Beratung GmbH, Porsche Logistik GmbH, Porsche Digital GmbH, Porsche Werkzeugbau GmbH
Mitarbeiterzahl: über 29.777
Website: https://www.porsche.com/germany/

Porsche steht für Exklusivität, Luxus und Prestige. Wie kaum ein anderer Autohersteller sorgt allein der Name wie auf Stichwort für Kopfkino von traumhaften Sportwagen. Kein Wunder, denn die Neuwagenpreise, die das Stuttgarter Traditionsunternehmen aufruft sprengen meist die 100.000,- € Grenze und bleiben damit für die die allermeisten Mittelklasseverdiener ein Traum.

Wir haben alle Informationen über die Geschichte des Stuttgarter Erfolgsunternehmens, über die Top Modelle und über den ersten Elektrobetriebenen Porsche, den Taycan, zusammengetragen.

Woher stammt der Name Porsche?

Der Name Porsche geht auf den Gründer Ferdinand Porsche zurück. Genauer gesagt handelt es sich bei um die „Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG“.

Die Bedeutung des Porsche Logos

Das Logo wurde im Jahr 1952 entwickelt und erstmals 1953 verwendet. Der Werbefachmann Hermann Lapper wurde mir der Entwicklung eines dynamischen und aussagekräftigen Logos beauftragt. Ursprünglich war das Emblem als Qualitätssiegel für den Typ 356 vorgesehen. Das Logo hat die Form eines Wappens, in deren Kern sich ein schwarzes Ross befindet. Das Pferd repräsentiert das Wappentier von Stuttgart, dem Hauptsitz von Porsche.

Um dieses Kernstück herum befinden sich diagonal angeordnet jeweils zwei schwarz-rot Felder und jeweils zwei Felder mit insgesamt sechs Hirschgeweihen auf gelbem Hintergrund. Diese Geweihe entstammen dem Baden-Württembergischen Landeswappen. Wer die Entwicklung des Logos seit dem Jahr 1954 verfolg, wird feststellen, dass sich das Logo bis heute kaum verändert hat.
Das Logo wird bis heute in Handarbeit hergestellt.

Die Geschichte von Porsche

Der Gründer Ferdinand Porsche arbeitete vor seiner Selbstständigkeit bereits bei führenden Automobilherstellern und hat mit der Eröffnung seines eigenen Konstruktionsbüros die Erfolgsgeschichte von Porsche eingeläutet. Bis heute befindet sich das Unternehmen auf Wachstumskurs, die Ursprünge des Konzerns in den 30er Jahren waren jedoch noch deutlich bescheidener.

Das Jahr 1930 – das Geburtsjahr von Porsche

Ferdinand Porsche wagte sich am 01.12.1930 mit einem eigenen Konstruktionsbüro in Stuttgart in die Selbstständigkeit. Zuvor war er als Mechaniker bei einem großen Motorenhersteller und als Konstrukteur einer Hofwagenfabrik in Wien tätigt. Seine letzte Station vor der Selbstständigkeit war die des Konstruktionsleiters und Vorstandsmitgliedes der Daimler-Motoren-Gesellschaft.
Sein Engagement und seine sehr guten Arbeiten verliehen ihm einen Ehrendoktortitel. Dieser war es auch, der dem Unternehmen den Konzernnahmen verlieh: „Dr. Ing. h. c. F. Porsche GmbH“.

Porsche bis 1937 -die Anfänge der Dr. Ing. h. c. F. Porsche GmbH“
Im Jahr 1931 wurde das Stuttgarter Konstruktionsbüro als „Dr. Ing. h. c. F. Porsche GmbH“ eingetragen. 80 % der Anteile gingen an Porsche, 10 % an den Kaufmann Adolf Rosenberger und 10 % an den Schwiegersohn Anton Piech.

Der Mitinhaber Adolf Rosenberger sollte es sein, der dafür sorgte, dass das Büro trotz anfänglich schlechter Auftragszahlen und teuren Konstruktionen finanziell stabil blieb. Im Jahr 1933 verließ er das Unternehmen jedoch wieder.

Einer der ersten Modelle war der Typ 12. In den Zeiten des zweiten Weltkrieges wurden auch für die NSU Mittelklassewagen des Typs 32 produziert, welche technisch mit dem VW Käfer identisch waren. Diese Produktion erwies sich jedoch langfristig als nicht rentabel. Als erfolgreich erwies sich hingegen die Herstellung eines Grand-Prix-Rennwagens mit einem 16-Zylinder-Motor (Auto-Union-Rennwagen). Von 1933-1936 konnte ein Vertrag über diesen Rennwagen mit der Auto-Union geschlossen werden.

Im Auftrag des Reichsverbands wurde in Folge auch der deutsche Volkswagen, auch bekannt als KdF-Wagen (Käfer), gefertigt. Dieser Auftrag sollte sich vor allem aufgrund der daraus resultierenden guten Stellung bei der Volkswagen G.m.b.H. als echter Glückgriff erweisen und sicherte dem Konzern die weitere wirtschaftliche Grundlage des Büros. Ferdinand wurde daraufhin Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Aufsichtsrats der Volkwagenwerk G.m.b.H.

Die gute Geschäftslage erlaubte es im Jahr 1937 die Rechtsform des Konzerns in eine Kommanditgesellschaft abzuändern und familienfremde Teilhaber auszuzahlen. Diese Unternehmensform blieb bis 1972 bestehen. Das neue Büro in Stuttgart-Zuffenhausen konnte bezogen werden. Neben Ferdinand waren nunmehr nur noch seine Kinder Ferry, Louise und der Schwiegersohn Anton Piech am Unternehmen beteiligt.

Porsche bis in die frühen 70er

1944 wurden ereits über 656 Mitarbeiter beschäftigen. Der jährliche Gewinn lag bei über 2 Millionen Reichsmark. Die Verwaltung wurde noch im selben Jahr in das Werk Gmünd nach Österreich übersiedelt. In den letzten Monaten des Krieges wurden ebenfalls über 930 000 Reichsmark nach Österreich überwiesen.
Der erste richtige Porsche, welcher diesen Namen auch tragen durfte, war im Jahr 1947 der 356 Nr. 1 Roadster. Die Auflage betrug in einer Kleinstserie nur 50 Fahrzeuge.

Im gleichen Jahr gab es große Änderungen im Unternehmen. Ferry Porsche übernahm gezwungenermaßen den Vorsitz im Unternehmen, da sein Vater in französischer Kriegsgefangenschaft festgehalten wurde.
Ein Jahr darauf, im Jahr 1948 wurde mit dem Volkswagenwerk ein erster fester Vertrag geschlossen. Unter anderem wurde der alleinige Vertrieb der VW-Fahrzeuge in Österreich ausgehandelt. Hieraus hat sich die heutige Porsche Holding herauskristallisiert.

Nach dem Tod von Ferdinand im Jahr 1951 erbte Ferry Porsche die Hälfte der Geschäftsanteile und konnte damit beginnen, das renommierte Sportwagenunternehmen auszubauen.
Das Logo wurde eingeführt und seine Schwester Louise und ihr Ehemann Anton Piech erbten die zweite Unternehmenshälfte.

Familiäre Streitigkeiten wegen betrieblicher Grundsätze führten dazu, dass die Geschwister in den frühen 70ern beschlossen, dass bei folgenden Generationen kein weiteres Familienmitglieder mehr für den Konzern tätig sein wird.

Die Enkel von Ferdinand Porsche Ferdinand Piech, Hans-Peter Porsche und Ferdinand Alexander Porsche, welche allesamt leitende Funktionen innehatten, mussten aufgrund dieser Grundsatzentscheidung das Unternehmen verlassen. Die Unternehmensform änderte sich von der Dr. Ing. h. c. F. Porsche KG in eine Aktiengesellschaft. Vorstandsvorsitzender wurde Ernst Fuhrmann. Die Stammaktien blieben jedoch nach wie vor im Besitz von Piech und Porsche.

Porsche in den 80ern bis heute: Übernahme durch VW und Wachstum

Eine kleine Modellauswahl und überschaubare Stückzahlen sorgten dafür, dass sich der Konzern am Markt der frühen 80er behaupten konnte. Erst der wackelnde Dollarkurs Ende der 80er brachte das Unternehmen ins Wanken. Infolge dessen wurde in den Jahren 1991-1992 ein Verlust von 240 Millionen DM verzeichnet. Schwarze Zahlen konnte der Konzern erst wieder ab dem Jahr 1994 schreiben.

Der Autobauer war einer der größten Steuerzahler der Stadt Stuttgart, noch vor Daimler-Benz. Das Angebot wurde deutlich ausgebaut. In den folgenden Jahren folgten Modelle wie der Boxster, das Coupe Modell Cayman oder der 911er mit neuartiger Wasserkühlung. Den SUV Markt erschloss sich das Unternehmen im Jahr 2002 mit der Einführung des Cayenne.

Zwar war Porsche im Jahr 2006 noch der kleinste deutsche Autoproduzent, mit einem durchschnittlichen Gewinn von über 20.000€ pro verkauftem Fahrzeug nahm er jedoch auch neunmal so viel Gewinnmarche ein, als beispielsweise BMW.

Was viele nicht wissen, ist die Tatsache, dass die ersten Modelle vom Typ 356 hauptsächlich VW-Komponenten enthielten. Auch später fand eine rege Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen statt. So wurden etwa der 924er, der Cayenne oder der VW Touareg noch bis zum Jahr 2002 auf einer gemeinsamen Basis aufbauen, führend von Porsche entwickelt.

Sowohl das Fahrwerk-, als auch die Elektro- und Rohteile sind weitestgehend identisch.
Das Werk Leipzig wird im Jahr 2006 eröffnet. Ab dem Jahr 2009 wird hier der Panama hergestellt.
Die Beteiligung von Porsche an VW wurde in den Jahren 2005 bis 2008 nochmals deutlich ausgebaut. Ziel war es, mehr Kontrolle über VW zu erhalten.

Eine geplante Übernahme von VW scheiterte jedoch unter anderem an Finanzierungsproblemen. Die Vorstandsvorsitzenden und deren Vertreter, welche die Übernahme initialisiert hatten, mussten daraufhin das Unternehmen verlassen.

Im Jahr 2009 war es hingegen VW, das 49,9% Beteiligung an Porsche erhielt. Ferry Porsche hätte in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiern dürfen, was nur ein Grund für die Eröffnung des Porsche Museums in Stuttgart-Zuffenhausen war.

Im Jahr 2012 wurde die Porsche AG komplett von VW übernommen.

Wer sich die Umsatzkurve anschaut, kann ein signifikantes Wachstum feststellen. In den Jahren von 2010-2017 stieg der Umsatz von ehemals 9,23 Milliarden auf über 24,49 € Milliarden Jahresumsatz im Jahr 2017.

Porsche Werk Stuttgart-Zuffenhausen

„Das Stammwerk Zuffenhausen ist das Aushängeschild der Marke Porsche und gilt nicht nur in der Automobilwelt als Inbegriff für höchste Qualität, Produktivität und Flexibilität in der Produktion.“
Das Zitat des Vorstandsvorsitzenden Dr. Oliver Blume beschreibt in wenigen Sätzen perfekt, was das Stammwerk genau ausmacht.

Das Werk in Stuttgart-Zuffenhausen ist die Heimat von Porsche. Wer die Möglichkeit hat, sollte sein Fahrzeug selbst ab Werk abholen und sich damit einen Besuch im hauseigenen Gästecasino nebst einem exklusiven 3-Gänge-Menü und einem Ausblick auf das Porsche Museum zu sichern.

Werksführungen sind von Montag bis Freitag nach telefonischer Anfrage möglich.
Das Gelände wurde im Jahr 1938 bezogen und legte somit den Grundstein für das heutige Werk Stuttgart-Zuffenhausen. Der Ausbau folgte insbesondere ab 1972 kontinuierlich.

Mehrstöckige Produktionshallen, Gebäudebrücken und effektive Produktionslinien machen das Werk für die über 7 800 Mitarbeiter zu einer attraktiven Arbeitsstätte. 200 Fahrzeuge werden täglich gefertigt. Für den neuen Elektro Taycan wurden nochmals 700 Millionen Euro in die Fertigungsanlage investiert.

Porsche Werk Leipzig

Ein weiterer Standort ist das Werk Leipzig. Die „Porsche Leipzig GmbH“ ist eine Tochtergesellschaft von Porsche. Neben der Fertigung gibt es hier auch die eigene Rundstrecke. Im Jahr 2016 rollte das erste komplett in Leipzig produzierte Fahrzeug, der Panamera, vom Band. 500 Millionen Euro wurden in den Ausbau der Fertigung für den Panamera investiert. Über 3.000 Mitarbeiter arbeiten im Werk Leipzig.

Weitere Porsche Zweige

Porsche hat seine Arme in die unterschiedlichen Geschäftszweige ausgestreckt und hat sich mit Porsche Design, dem Porsche Museum und der Porsche Arena eine eigene kleine Geschäftswelt erschaffen.

Porsche Design

Ferdinand Porsche gründete 1972 die „Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG“. Das Design Studio in Stuttgart hat seinen Sitz seit 1974 in Zell am See in Österreich und gehört seit dem Jahr 2003 zu der Porsche Design Gruppe mit Sitz in Ludwigsburg, welche wiederum zu der Porsche AG in Stuttgart gehört.

Die Marke Porsche Design beinhaltet unter anderem den Vertrieb folgender Produkte:

  • Bekleidung und Schuhe
  • Taschen und Koffer
  • Accessoires
  • Sportartikel (Schuhe, Sportkleidung, Sportaccessoires)
  • Uhren & Brillen
  • Heimartikel

Das Porsche Museum

„Ein Ort zum Träumen. Und das sogar mit geschlossenen Augen.“ So beschreibt Porsche selbst das eigene Museum in Stuttgart- Zuffenhausen. Das Museum bietet auf knapp 5.600 Quadratmetern neben geschichtlichen Informationen mittels interaktiver Touchwall auch eine großflächige Ausstellung mit legendären Modellen wie dem Panamera, oder dem 911er. In der Museumswerktstatt kann live eine Restauration verfolgt werden. Kulinarisch werden ein Cafe, ein Bistro und ein Restaurant angeboten.
Auch für Kinder gibt es spezielle Programme und Führungen. Das Porsche Museum kann auch für Veranstaltungen oder Events außerhalb der Öffnungszeiten angemietet werden.

Die Porsche Arena

Die Porsche Arena in Stuttgart Bad-Cannstatt ist eine Mehrzweckhalle und ist durch ein gemeinsames Foyer mit der Hans-Martin-Schleyer-Halle verbunden. Die Baukosten betrugen bis zur Eröffnung im Jahr 2006 über 31 Mio. Euro. Die Arena besticht durch ihre Vielfältigkeit und die große Auswahl an Nutzungsmöglichkeiten. Unterschiedliche Sportarten wie Handball, Tennis oder sogar Eishockey sind dank eines einfachen, flexiblen Umrüstsystems möglich. Ebenfalls finden hier Veranstaltungen von Porsche, politische Veranstaltungen, Konzerte oder andere Events statt. Die Arena hat eine Fläche von 9.400 m² und bietet Platz für bis zu 7.500 Besucher.

Die Autos von Porsche

Wer es klein mag ist bei Porsche bekanntermaßen an der falschen Adresse. Angeboten werden Sportwagen und SUV Modelle. Das Design ist durchgehend flach, elegant, hochwertig und durchweg sehr sportlich.

Neuwagen

Einen Porsche Neuwagen kannst Du bei einem Vertragspartner in Deiner Nähe kaufen. Die Homepage von Porsche bietet Dir die Möglichkeit, das Fahrzeug entsprechend zu konfigurieren und Dich im Anschluss direkt bei einem Händler über weitere Details beraten zu lassen.

Der Porsche-Konfigurator

Der Porsche Konfigurator ist in fünf Kategorien unterteilt:
Außenfarbe & Räder
Innenfarbe & Sitze
Individualisierung (Exterieur, Interieur u.a.)
Tequipment und Zubehör (Räderzubehör, Pflege)
Zusammenfassung

Jahreswagen

Ein Werkswagen bietet Dir neben attraktiven Preisvorteilen auch die Vorteile eines Fahrzeugs mit meist sehr guter Ausstattung und wenigen Kilometern. Die Jahreswagen werden vor dem Verkauf generell im Werk Zuffenhausen optisch und technisch aufbereitet. Die enthaltene Porsche-Approved-Garantie steht zudem für folgende Punkte ein:

  • Pflege und Wartung
  • Vorbesitz ausschließlich durch Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG*
  • Laufleistung ca. 20.000 km
  • Finanzierung und Leasing möglich
  • Ausweisbare Mehrwertsteuer
  • Unterstützung beim europaweiten Export
  • Porsche-Approved-Garantie
  • https://www.porsche.com/germany/approvedused/werkswagen/

Gebrauchtwagen

Einen Porsche Gebrauchtwagen findest Du bei Deinem Vertragspartner, über private Annoncen on- und offline oder in gängigen Gebrauchtwagenbörsen wie www.mobile.de oder www.autoscout24.de. Bei lokalen markenunabhängigen Gebrauchtwagenhändlern ist ein Porsche meist eine Seltenheit. Das Unternehmen selbst bietet mit einer eigenen Gebrauchtwagenbörse einen deutschlandweiten Überblick über gute gebrauchte.

Beliebte Porsche-Modelle

Der Klassiker ist wohl eindeutig der Carrera 911. Ob als Oldtimer oder in der Neuauflage lässt sich das Urgestein nichts von seinem alter anmerken. Ein Muss für echte Liebhaber. Der größte SUV von Porsche, der Cayenne, ist nicht nur aufgrund seines Designs ein echter Blickfang, sondern auch aufgrund seiner Ausmaße mit 4,92m x 1,8m x 1,70m wirklich unübersehbar. Eine weitere bekannte 900er Nummer ist der 918er. Er ist momentan mit einem Mittelleistungsmotor oder Hybridantrieb zu haben. Der zweitürige Roadster kostete bei Markteinführung im Jahr 2010 noch knapp 780.000,- €, womit sich der momentan Basispreis des 911 GT2 RS mit 285.220,- € schon fast wieder relativiert.

Der Panamera reiht sich ebenfalls gerne in die Liste der „Best of Porsche“ mit ein. Die Kombilimousine mit Frontmotor wird seit dem Jahr 2009 hergestellt. Momentan ist er wahlweise mit Allradantrieb oder in der Sportversion zu kaufen. Seit dem Jahr 2013 gibt es in auch als Hybridversion. Als sportlicher alltagswagen beweist sich hingegen der Macan, welcher sich bald in der Neuauflage präsentiert. Die erwünschten Absatzzahlen im Erscheinungsjahr beliefen sich mit fast 100.000 verkauften Modellen auf fast das Doppelte der zu erwartenden Verkäufe. Das Facelift des Macan findet seine Markteinführung im Jahr 2019.

Der erste elektronische Porsche, der Taycan könnte eine neue Ära einläuten. Der Stromer wird bereits sehnlichst vom Publikum erwartet. Nun wurde auch endlich der zu erwartende Preis genannt. Zwischen 100.000 € und 200.00 € soll der erste Elektroporsche in der Grundausstattung kosten. Der Boxster und seine Coupe Variante der Cayman sind ebenfalls echte alteingesessene Hasen und haben das typische, ursprüngliche Porsche Design. In den Jahren 2005 bis 2016 gab es bereits drei Generationen der mit einem Basispreis von knapp 57.000,- € momentan günstigsten Porsche Modelle.

Wann kommt der neue Porsche?

Bis 2021 hat Porsche einiges vor. Der Cayenne Coupe bietet das Gegenstück zum beliebten BMW X 6 und der Mercedes Konkurrenz GLE Coupe. Zudem erscheinen der 935, 718 und der Caymann GT4 in einer Neuauflage.
DAS Porsche Auto schlechthin, der 911er erhält ebenfalls ein Refreshing.

Was kostet ein Porsche? – Preise und Kosten

Porsche steht wie kaum eine andere Marke nicht nur für Status, sondern auch für seine herausfordernden Preise. Der teuerste Porsche ist momentan der 911 GT2 RS mit einem Startpreis von 285.000,- € in der Basisausstattung. Der günstigste ist der 718 Cayman mit einem Preis von 57.186,- €.

Auch die anderen Modelle bewegen sich hauptsächlich in einem Preissegment ab 90.000,- € bis 180.000,- €.
Der Unterhalt eines Porsches ist vorab schwer abzuschätzen. Die großen, leistungsstarken Motoren haben einen vergleichsweisen hohen Spritverbrauch. So benötigt ein Porsche durchschnittlich 9,17 l Sprit auf 100 km.

Im Vergleich zu anderen Marken ist die Marke dafür in der Versicherung moderat und vergleichbar zu Modellen von Mercedes oder VW. Reparaturen sind allgemein nicht teurer als bei anderen Fahrzeugen. Lediglich Vertragswerkstätte oder Originalersatzteile schlagen nochmals ordentlich zu Buche.

Porsche Jobs und Karriere

Für Schulabgänger bietet Porsche neben einem hauseigenen Ausbildungszentrum, auch die Möglichkeit eines dualen Studiums oder eines Schülerpraktikums. Arbeiten bei Porsche ist aufgrund von Benefits wie Gesundheitsvorsorge, die Möglichkeit zur Arbeit im Homeoffice, Zusatzvergütungen, Prämien und einer sehr guten Bezahlung sehr beliebt. Der schwäbische Hersteller hat die Oberhand bei der Auswahl seiner künftigen Mitarbeiter. Nur die Besten werden genommen und müssen teilweise ein mehrtätiges Assessment Center durchlaufen.

Porsche-Girl

Nikki Catsouras lieh sich im Jahr 2006 den 150.000,- € teuren Porsche ihres Vaters. Bei hoher Geschwindigkeit verlor sie die Kontrolle über das Fahrzeug und schlug auf einen Pfeiler auf. Sie starb noch an der Unfallstelle. Die hinzugezogenen Polizisten machten Fotos vom Unfallort und der Leiche. Der Kopf von Nikki war schwer entstellt. Zwei Beamte veröffentlichen die blutigen Bilder im Internet, auch die Zeitung „Newsweek“ gelangte an die Bilder und publizierte sie. Die grausigen Fotos wurden im Word Wide Weg im weiter geteilt und verbreitet.

Besonders makaber und tragisch ist neben diesem Umstand auch die Tatsache, dass unbekannte Personen sogar den Eltern die Bilder per E-Mail zusandten. Bis heute werden die Fotos von Nikki Catsouras immer weiterverbreitet. Selbst eine gerichtliche Verfügung gegen weitere Veröffentlichungen seitens der Familie kann hiergegen offenbar nichts ausrichten.

Lego und Porsche

Eine Hommage an Porsche liefert Lego mit der Nachbildung des 911 GT 3 RS. In knalligem Orange ähnelt er dem echten 911er fast 1 zu 1. Das Modell ist über 50 cm lang und 17 Zentimeter flach und kostet knapp 299,- €. Die dicke, umfangreiche Anleitung verspricht einen aufwendigen und zeitintensiven Aufbau.
Die Details des Lego 911er sind bis ins Kleinste ausgearbeitet. Räder, Wellen, Hinterachse und andere Details sind dem Original perfekt nachempfunden. Das Modell hat zwar einen Sechs-Zylinder-Boxenmotor im Heck, kann aber im Gegensatz zu anderen Lego Technik Produkten nicht gefahren werden. Zielgruppe sind Erwachsene Autoliebhaber mit viel Geduld für diffizile Bastelarbeit.

Fazit

Die Marke Porsche steht wie kaum eine andere für puren Luxus. Auch die Übernahme durch VW brachte dem guten Ruf der sportlichen Fahrzeuge des Edelsegments keinen Abbruch. Selbst als ehemals kleinster Automobilhersteller Deutschlands konnte der Stuttgarter Konzern dank einer großen Gewinnmarge und einem ausgezeichneten Ruf überleben. Porsche wächst und zeigt momentan eine starke, beständige Aufwärtskurve, womit die Zukunft für die nächsten Jahre offenbar mehr als gesichert ist.

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