AUFGEPASST: Volkswagen – alles, was Du wissen musst!

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Marke: Volkswagen
Logo: Rundes, dunkelblaues Logo mit dem mittigen, silbernen Schriftzug „VW“
Gründer: Deutsche Arbeitsfront
Gründung: 28.05.1937
Hauptsitz: Wolfsburg
Tochterunternehmen: Audi, Lamborghini, Seat, Skoda, Porsche, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge
Mitarbeiterzahl: 642.292
Website: www.volkswagen.de

Bezahlbare Fahrzeuge für die breite Bevölkerungsschicht war der Ursprungsgedanke bei der Gründung von Volkswagen VW. Trotz einiger herber Imageschäden steht VW auch heute noch für hohe Qualität bei bezahlbaren Preisen. Im Jahr 2008 durfte sich VW sogar als weltweit wertvollstes Unternehmen bezeichnen. Massentaugliche Modelle wie der VW Golf oder der VW Passat machten Volkswagen zu dem was sie heute sind; gute Verarbeitung in Verbindung mit einer breiten Produktpalette für die Mittelschicht. Wir haben uns die Geschichte von Volkswagen genauer angesehen und zeigen die künftigen Modelle, die VW in den nächsten Jahren weiter an die Spitze führen sollen.

Woher stammt der Name Volkswagen?

Der Name Volkswagen ist auf das Jahr 1937 zurückzuführen. Adolf Hitler hatte es sich zum Ziel gesetzt, ein Auto für den Großteil der deutschen Bevölkerung zu konzipieren. Fahrzeuge waren in dieser Zeit noch hauptsächlich der gut betuchten Oberschicht vorbehalten und für Durchschnittsverdiener kaum bezahlbar. Unter anderem zielte der Diktator damit auf eine großzügige Mobilisierung der Deutschen ab. Ein „Volkswagen“ sollte hier behilflich sein. In der Nachkriegszeit im Jahr 1949 wurde der Name Volkswagen durch die Gründung der Volkswagen GmbH etabliert.

Die Bedeutung des Volkswagen Logos

Der Ursprung des VW-Logos ist umstritten. Es besteht die Theorie, dass der Porsche-Ingenieur Ferdinand Porsche als Werksleiter in Wolfsburg das VW-Zeichen entwickelt hat. Eine andere These bezieht sich auf den Fahrzeugkonstrukteur Franz Xaver Reimspieß und den Designer Hans Martin Freyer, welche das VW Logo auf den Weg gebracht haben sollen.

Das VW-Logo veränderte sich im Laufe der Zeit mehrfach. Vom zahnradähnlichen Emblem, welches an die nationalsozialistische Deutsche Arbeitsfront angelehnt war, über ein Logo mit stilisiertem Hakenkreuz im zweiten Weltkrieg bis hin zum noch heute bestehenden reduzierten, runden Logo mit den mittigen Buchstaben VW. Das Volkswagen Logo wurde 1948 als Markenzeichen geschützt.

Quelle: paz-online.de

Die Geschichte von VW

Die bewegte Geschichte von VW beginnt zu Beginn des zweiten Weltkriegs. Von Aktienhöhenflügen bis hin zum VW Abgasskandal hat VW Höhen und Tiefen, Aufschwünge und Abstiege hinter sich gebracht und darf sich heute als zweitgrößte Automarke der Welt präsentieren.

Die Volkswagen AG

Es war der 08.03.1934 als Adolf Hitler bei der internationalen Auto- und Motorradausstellung bezahlbare Mobilität für die Deutschen forderte, ein „Volkswagen“ für alles sollte es sein. Vier Sitze, sparsam, schnell, langlebig und mit einem Preis von unter 1 000 Reichsmark dennoch bezahlbar. Drei Monate später erhielt Ferdinand Forsche, der damals noch selbstständig tätig war, den Auftrag zum Bau eines ersten Prototyps.

Das Kostenlimit von unter 1 000 RM galt bei Experten als kaum umsetzbar. Bereits frühere Versuche den Volkswagen zu diesen günstigen Konditionen zu fertigen scheiterten. Auch die Autoindustrie hatte nur wenig Intentionen, das Projekt finanziell zu unterstützen und so beauftragte Adolf Hitler die Deutsche Arbeitsfront (DAF) mit dem Bau einer in seiner Größe noch nie da gewesenen neuen Fahrzeugfabrik.

Am 28.05.1937 wurde daraufhin die Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH (GeZuVor) in Berlin-Grunewald gegründet. Das einzige Projekt dieser Gesellschaft war der Bau des „Kdf-Wagens (Kraft durch Freude). Die GeZuVor baute das neue Volkswagenwerk auf und finanzierte vorerst die Produktion. Die Käufer der KdF-Wagen mussten im Gegenzug das Fahrzeug vorfinanzieren. Mit einem Kaufpreis von 990 RM schien das Ziel des volkstümlichen Fahrzeugs erreicht.

Die kleinen Raten von 5 RM und die hohen Produktionskosten führten jedoch dazu, dass jedes Fahrzeug einen Verlust von über 1 000 RM einfuhr. Das Unternehmen wich aufgrund der offenbar günstigen Lage mit seiner Produktion auf die Gemeinde Fallersleben (heute Wolfsburg) aus. So wurde 1938 die „Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben“ gegründet.

Der Umzug brachte für Ferdinand Porsche einige positive Veränderungen mit sich. Er konnte im Neubau sein Fahrzeugprojekt und die benötigten Anlagen perfekt aufeinander abstimmen. So wurde die Fließbandarbeit nach dem Vorbild von Ford verbessert und die Zahl der gebrauchten Werkstücke durch eine Optimierung deutlich reduziert. Im selben Jahr wurde „Die Gesellschaft zur Vorbereitung des Deutschen Volkswagens mbH in „Volkswagenwerk G.m.b.H“ namentlich abgeändert.

Ferdinand Porsche wurde Geschäftsführer und Mitglied des Aufsichtsrats. Auch in den kommenden Jahren legte er seinen Fokus auf den Aufbau des Fallerslebeners Volkswagen Werkes, welches als modernste Fahrzeugfabrik Europas in die Geschichte eingehen sollte.

Während des Krieges

1939 stand die neue Fertigungshalle im Rohbau bereit. Die geplanten jährlichen 150 000 KdF-Wagen konnten jedoch aufgrund fehlender Maschinen nicht hergestellt werden. Der Engpass war darauf zurückzuführen, dass die deutsche Industrie massenweise Rüstungsgüter herstellen musste und daher andere Geschäftspartner nur noch unzureichend beliefern konnte.

Die vorfinanzierten KdF-Wagen konnten daher niemals ausgeliefert werden. Die eigens entwickelte Technik von Ferdinand Porsche wurde nun in Wehrmachtfahrzeugen eingesetzt. Die Produktion beschränkte sich auf die vereinzelte Fahrzeugherstellung für die Wehrmacht und hochrangige Politiker.

Die weitere Produktion kam im Laufe des zweiten Weltkriegs wegen einem Rohstoff- und Werkstückmangel und ständiger Engpässe in der Stromzufuhr komplett zum Erliegen. Einzig Kübelwagen für die Wehrmacht wurden noch bis 1945 weiter hergestellt. Zur Fertigung wurden Zwangsarbeiter eingesetzt. Ab dem Jahr 1941 wurde Anton Piech, der Schwiegersohn von Porsche, Werksleiter und gehörte der Geschäftsführung an. Ein schwerer Angriff auf das KdF-Werk im Jahr 1944 beschädigte großzügig die Hallendächer, wichtige Montagestücke wie das Fließband wurden daher in andere Werksteile oder ins Souterrain verlegt, um die Fertigung von Kübel- und Schwimmwagen weiter zu gewährleisten.

Nachkriegszeit

Das Ende des zweiten Weltkriegs bedeutete für Volkswagen, dass das Volkswagenwerk in die Hände der britischen Militärregierung der Besatzungszone überging. Im Jahr 1945 wurde das Werk durch die Briten zum „Wolfsburg Motor Werk“ umbenannt und weiter betrieben. Fast alle Maschinen waren noch in einem funktionstüchtigen Zustand und ermöglichten daher eine weitere Produktion.

Im gleichen Jahr verließ daraufhin der erste seriengefertigte Käfer das Fertigungsband. Zwar war sowohl eine Schließung des Werks, als auch ein Produktionswechsel ins Ausland noch nicht vom Tisch, der Name Volkswagen wurde der ungewissen Zukunft ungeachtet trotzdem als offizielle Bezeichnung eingeführt. Anfänglich wurden hauptsächlich Fahrzeuge für Verwaltungsmitglieder der Besatzungszone hergestellt, ab dem Jahr 1946 konnte der VW aber zum Preis von 5 000 Reichsmark auch von Privatpersonen gekauft werden.

Als im Jahr 1949 die britische Militärregierung Volkswagen in die treuhänderische Betreuung des Landes Niedersachsens abgab, wurde VW fortan unter dem Namen „Volkswagenwerk G.m.b.H.“ weiterbetrieben. Im Jahr 1955 gab es für VW einen Grund zum Feiern. Der 1 000 000 Volkswagen durfte vom Band rollten. Nur vier Jahre später wurde der Neubau des Verwaltungshochhauses bezogen. Volkswagen war jedoch nach wie vor in stattlicher Hand.

1960 sollte sich dies endgültig ändern. Die Volkswagen GmbH wurde in eine Aktiengesellschaft abgeändert und teilprivatisiert. So fand die „Volkswagenwerk Aktiengesellschaft“ ihren Anfang. Knapp 60 % wurden als Aktien im Wert von über 360 Millionen DM an private Käufer abgegeben. Die restlichen 40 % der Aktien teilte sich die BRD und das Land Niedersachsen zu jeweils 50 %.

VW wuchs weiter. Im Jahr 1962 waren fast 70 000 Mitarbeiter bei Volkswagen beschäftig, der Jahresumsatz lag bei 6,4 Milliarden DM. Einen weiteren Meilenstein lieferte Volkswagen im Jahr 1964 mit der Übernahme der Auto Union GmbH von Daimler-Benz. Somit sicherte sich VW zukunftsorientierte Technologien. Mit dem Namen Audi hatte der Volkswagen Konzern nun eine weitere große Marke in seiner Familie.

Das VW Werk in seiner ursprünglichen Grundidee sollte den europäischen Automarkt aufstaunen lassen ob seiner Dimensionen und gewaltigen Ausmaße. Dieses Ziel ist heute mehr als erreicht. Alleine die überdachte Fläche der Produktionshallten sind so groß wie das Monaco.

Volkswagen Abgas-Skandal 2015

Volkswagen gestand am 20.09.2015, in den USA die Abgastests bei Dieselfahrzeugen mit einer verbotener Regelungssoftware zu ihren Gunsten beeinflusst zu haben. Über 23 % Verlust der Volkswagen Aktie waren die Folge, der Verkauf von VW Dieselfahrzeugen in den USA wurde gestoppt und ein Verfahren gegen VW eingeleitet. Eine Geldstrafe von bis zu 18 Milliarden Dollar stand im Raum und zwang VW zum Handeln. Nur zwei Tage später, am 22.09.15, gestand VW, die verfälschte Software auch in anderen Fahrzeugen außerhalb der USA verwendet zu haben. Knapp 11 Millionen Fahrzeuge mit veränderten Prüfstandswerten waren betroffen.

Aufgrund der darauffolgenden Gewinn Warnung von VW brach die Volkswagen Aktie tief ein und stürzte nochmals um 20 %. Ein Kopf der für den Skandal rollen musste, war der des amtierenden Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG, Martin Winterkorn; der seinen Rücktritt verkündete. Im November 2016 wurde von Seiten VW ein Reformplan vorgestellt, der den Wegfall von 30.000 Arbeitsplätzen bis 2025 vorsieht. Allein in Deutschland betrifft dieser Schritt bis zu 23.000 Arbeitnehmer. 9.000 weitere zukunftsfähige Arbeitsplätze sollen im Zuge dieses Plans neu konzipiert werden und die Investition von 3,5 Milliarden € den Konzern bei der Rehabilitation unterstützen.

Es schien vorerst Gras über den VW Abgas-Skandal gewachsen zu sein. Im Jahr 2017 kam es aber zum nächsten Imageschaden für Volkswagen. Die deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte die Wirksamkeit der Umrüstungsmaßnahmen von VW geprüft und dabei einen Stickoxid-Emissionswert von 602 Mg pro Kilometer festgestellt. Der Normwert liegt jedoch nur bei 180 Mg. Volkswagen klagte daraufhin auf Unterlassen, bestritt aber die Ergebnisse der Messung nicht. Vielmehr erklärte Volkswagen, dass die Werte seitens des Herstellers im Labor gemessen werden und somit als absolut angemessen gelten. Der Volkswagen Abgas-Skandal 2015 brachte für die Wolfsburger einen herben Imageverlust und einen immensen Vertrauensverlust der Kunden und Anleger mit sich.

Die Autostadt Wolfsburg

Die Autostadt Wolfsburg ist ein 28 Hektar großes Freigelände, welches nicht nur durch seine Architektur besticht, sondern neben einem Freizeitpark auch mit Events und Veranstaltungen auf das Gelände lockt. Die Autostadt befindet sich in der Nähe der Produktionsstätte von VW und wird von der Autostadt GmbH geführt. Die Autostadt Wolfsburg dient Volkswagen zum einen als Werbung für das eigene Unternehmen und zum anderen als sogenanntes Mixed-Use-Center zur Markenbindung. Ehemalige und aktuelle VW Modelle können besichtigt werden, Events, Erlebnisangebote und ein Freizeitpark sorgen neben Shows und dreizehn Restaurants für einen hohen Aufenthaltswert und ein reges Besucherinteresse. Der Eintritt ist bis 18 Uhr kostenpflichtig und ab 18 Uhr kostenfrei.

Der erste Spatenstich für die Autostadt erfolgte 1998. Eröffnet wurde die Autostadt im Jahr 2000. Ursprünglich sollte die Autostadt künftigen Neuwagenbesitzern die Abholung des eigenen Fahrzeugs versüßen. Die Baukosten beliefen sich auf über 430 Millionen Euro. Mehr als 34 Millionen Besucher konnte Volkswagenbisher in seine eigene kleine Welt der Autos locken. Nach wie vor verbinden viele Besucher einen Aufenthalt in der Autostadt Wolfsburg mit der Abholung des eigenen VW Fahrzeugs. Neben geschichtlichen Informationen über VW informieren acht Marken Pavillons auch über die anderen Marken der VW Gruppe (Audi, Lamborghini, Seat, Skoda, Porsche, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge) informieren.

Die Volkswagen Bank

Die Volkswangen Bank entstand im Jahr 1949 als „Volkswagen Finanzierungsgesellschaft mbH“. Der heutige Sitz ist in Braunschweig. Die Volkswagenbank ist eine Tochter der Volkswagen AG und sieht ihr Kerngeschäft nach wie vor in der Absatzförderung für VW und VW Untermarken. Angeboten werden unter anderem Finanzierungen für Neu- oder Gebrauchtwagen. Für die Kunden der VW Untermarken gibt es passende Zweigniederlassungen wie die Audi Bank, Seat Bank und die Skoda Bank. Bis ins Jahr 1982 war der Sitz der Volkswagen Bank in Wolfsburg, wurde aber im Zuge der Neustrukturierung von VW nach Braunschweig verlegt.

Die Autos von VW

VW sieht seinen geschäftlichen Schwerpunkt auf Fahrzeugmodellen für die Mittelklasse. Neben den momentan sechszehn Standardmodellen bietet VW auch regelmäßig Sondermodelle, wie beispielsweise die VW Join Sondermodell Edition. Ein weiterer wichtiger Geschäftszweig für VW ist die VW Nutzfahrzeug Sparte.

Neuwagen

VW Neuwagen kannst Du online auf der Volkswagen Homepage vorkonfigurieren und im Anschluss bei Deinem lokalen VW Händler bestellen. Alternativ bieten auch fertig vorkonfigurierte Neuwagen eine gute Alternative. Hier findest Du vorkonfigurierte VW Neuwagen: https://www.autosuche.de/suche?t_cartype=N&t_manuf=BQ&t_color=01&t_color=08&t_color=03&t_color=05&t_color=07&t_color=04&t_gear=H&t_hu_to=1000&t_kw_fr=96&t_model=BQAK&t_petr=B&t_smod=BQAKJY&t_smod=BQAKOP
Eine ausführliche Beratung zu Deinem VW Neuwagen findest Du bei Deinem lokalen Volkswagen Händler.

Der Volkswagen-Konfigurator

Der VW-Konfigurator hilft Dir in wenigen Schritten zu Deinem Traumauto und steht Dir unter https://www.volkswagen.de/app/konfigurator/vw-de/de/?intcmp=CMSFindenKaufen-shopteaser01-konfigurator-startseite mit 6 personalisierbaren Kategorien zur Verfügung:

  • Modell
  • Motor
  • Lackierung
  • Felgen
  • Interieur
  • Ausstattung

Die Auftragsdetails kannst Du im Anschluss mit Hilfe des PDF-Ausdrucks des VW-Konfiguration bei Deinem VW Händler vor Ort besprechen.

Nutzfahrzeuge

Als Nutzfahrzeuge stehen Kastenwagen, Pick-Up‘s, Pritschenwagen, Transporter und Van‘s bei VW zur Auswahl. Der Größte unter den nützlichen Großen ist der neue VW Grand California. Das Flaggschiff verspricht Mobilität und Komfort zum Wohnen, Kochen und schlafen auf Reisen.

Gebrauchtwagen

Volkswagen Gebrauchtwagen findest du in üblichen Gebrauchtwagenbörsen wie www.mobile.de oder www.autoscout24.de. Alternativ kannst Du lokal bei einem Gebrauchtwagenhändler oder einem VW-Vertragspartner Volkswagen Fahrzeuge anschauen oder Probe fahren. VW selbst bietet mit eine eigene Gebrauchtwagenbörse für hochwertige gebrauchte VW-Nutzfahrzeuge. Die hauseigene Gebrauchtwagenbörse von Volkswagen bietet Jahreswagen, Gebrauchtwagenleasing Angebote oder gute Gebrauchten.

Beliebte VW-Modelle

Der VW Passat besticht seit über 40 Jahren durch Nutzwert, Qualität und Verlässlichkeit. Die konstant guten Verkaufszahlen zeigen, dass Kunden die verlässliche Familienkutsche offenbar zu schätzen wissen. Ein echter Klassiker von VW ist hingegen der VW Jetta. Seit Mitte der 70er findet die Stufenhecklimousine der unteren Mittelklasse seine treue Anhängerschaft. Mittlerweile wird der VW Jetta jedoch nur noch in Amerika verkauft. Die Nummer Eins seiner Fahrzeugklasse ist der VW Touran.

Nicht umsonst hat der Golf unter den Minivans seinen festen Platz im Portfolio von VW und wird diesen im Gegensatz zum VW Scirocco wohl auch nicht so schnell verlieren. Dessen Produktion wurde im Jahr 2017 trotz einer nicht zu unterschätzenden Fangemeinde des Sportcoupes eingestellt. Eine weiteres beliebtes Volkswagen Modelle war in den Jahren 92-98 der VW Vento. Zwar war der Vento weder schön, noch besonders, wurde aber offenbar von VW Kunden geschätzt und ist auch heute noch als Oldtimerversion ein echtes Stück Geschichte.

VW Polo

Seit 1975 gehört der sportliche Kleine von VW zu Volkswagen wie die Mutter zum Kinde. Der Name Polo ist an die gleichnamige Sportart angelehnt und soll das sportliche Image des VW Polos unterstreichen. Der neue Polo besticht mit tiefen Seitenlinien und neu designten Scheinwerfen. Das Interieur bietet eine Ambiente Beleuchtung und neu gestaltete Dekoreinlagen. Mehr Platz im Fußraum und serienmäßige LED Tagfahrlichter runden das jugendliche Design perfekt ab. Der Grundpreis beginnt bei 13.025,- €.

VW Beetle

Die Folgeversion des VW New Beetle glänzte ab dem Jahr 2011. Wahlweise als Kombilimousine oder in Coupe Version machte der VW Beetle die Straßen unsicher und überzeugte vor allem das weibliche Publikum mit seinem einzigartigen Retro Design. Im Juli 2019 soll die Produktion des VW Beetle vorläufig eingestellt werden, um den neuen Modellen mehr Raum einzuräumen. Ein weiterer Grund für die Einstellung dürften die rückläufigen Verkaufszahlen sein. Über 75 % der Verkäufe gingen zu Gunsten der Coupe Variante des VW Beetle. In Deutschland ist momentan nur noch die Coupe Variante auf dem Markt erhältlich.

VW Golf

Mitte der 70er begann der Siegeszug des VW Golf und hält bis heute an. Der VW Golf ist seit Jahren der Spitzenreiter bei VW und führt regelmäßig die jährlichen Verkaufszahlen an. Die Kompaktklasse ist mit einem Basispreis von 18 075,- € nicht gerade ein Schnäppchen, gilt aber als zuverlässiges, stabiles und langlebiges Fahrzeug. Der VW Golf ist als Drei- oder Fünftürer erhältlich. Er ist zwar deutlich größer als ein klassischer Kleinwagen, kommt aber auch nicht an die Ausmaße eines echten Mittelklasse Wagens heran. Vielleicht sind gerade seine praktischen Ausmaße ein Grund für seine Beliebtheit. Die achte Auflage des VW Golf‘s kommt im Sommer 2019 und begeistert vor allem mit einer neuartigen Innenraum Digitalisierung.

Wann kommt der neue VW?

Bis Ende 2019 bringt VW eine Neuauflage des VW Touareg und des VW Golf auf den Markt. Zudem ist besonders im Bereich der E-Mobilität ein umfassender Modelleinstieg geplant. Bis zu 600 Kilometer sollen die kleinen neuen Stromer von VW packen. Aber auch andere Neuerungen bringen Schwung ins Unternehmen. Einen ausführlichen Bericht über die Volkswagen Neuerscheinungen der nächsten Jahre findest Du unter https://www.auto-motor-und-sport.de/news/vw-neuheiten-bis-2024/

Was kostet ein Volkswagen?

Der „Volkswagen für alle“ ist zwar bezahlbar, gehört aber dennoch nicht zu den Billigherstellern auf dem Automarkt. Das billigste VW Auto ist der VW Up mit einem Basispreis von 10 475,- €. Das teuerste Modell aus dem Hause Volkswagen ist der VW Arteon mit einem Einstiegspreis von 38 250,- €.

Jobs und Karriere bei Volkswagen

Die deutsche Fahrzeugbranche ist bekannt für ihre guten Gehälter und Arbeitsbedingungen. Auch VW ist hier keine Ausnahme und lockt Fachkräfte aus Nah und Fern, die nur allzu gerne bei dem Großunternehmen unter die Fittiche genommen werden. Karriere bei VW bedeutet Gesundheitsvorsorge, Altersvorsorge, eine gute Vergütung und weitere Job Benefits wie teilweise flexible Arbeitszeiten und Weiterbildungen.

Im Bereich der Angebote für Studierende und Schüler hat Volkswagen eine sehr umfassende Auswahl an Ausbildungsberufen und Angeboten. „Sie können bei uns fast alles werden. Außer Cowboy, Astronaut oder Prinzessin.“ ist in diesem Bereich das Motto von VW und ein Blick in die Angebotsliste zeigt, VW verspricht nicht zu viel. Berufsinfotage geben interessierten jungen Berufseinsteigern die Gelegenheit sich näher mit dem Unternehmen zu befassen.

Fazit

VW hat seit dem VW Abgasskandal wirklich einstecken müssen. Trotzdem lassen sich die Wolfsburger, die es so weit gebracht haben, nicht so schnell ins Bockshorn jagen. Gewachsene Modelle und eine gute Markenbindung werden neben den Untermarken von der VW Gruppe dafür sorgen, dass die Firmengeschichte von Volkswagen noch lange nicht vorbei ist.

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